Wingwave Forschungsprojekte

Thema: " Experimentelle Grundlagenforschung zur Validierung der wingwave-Methode"
Universität: Deutsche Sporthochschule Köln
Projektzeitraum: Projektstart 04/2010 - Ende 2011
wingwave-Coaching arbeitet mit so genannten „wachen REM-Phasen“ – mit schnellen Augbewegungen, welche wir Menschen sonst nur im Nachtschlaf durchlaufen. In dieser Zeit scheint unser Gehirn Lernprozesse zu durchlaufen und die am Tage erlebten Emotionen abzubauen. Kombiniert wird dieses Verfahren mit einem Muskeltest. Dieser so genannte Myostatiktest dient als Themenfinder für Stress-Auslöser und als Überprüfung der Wirksamkeit von Coaching-Interventionen. So können die „wachen REM-Phasen“ punktgenau auf relevante Stress-Trigger fokussiert werden.
Die wissenschaftliche Erforschung der wingwave-Methode stellt noch ein sehr junges Forschungsfeld dar. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass erste Untersuchungen die postulierte Wirksamkeit der wingwave-Methode stützen. Die Erklärungsmodelle aus neurobiologischer Sichtweise hinter der wingwave-Methode sind allerdings bisher noch wenig erforscht und verstanden. Die Frage nach den Prozessen, die insbesondere im Gehirn der KlientInnen bei der wingwave-Methode ablaufen, ist bisher weitestgehend unerforscht.
Es sollen EEGs (Hirnstrommessungen) und fMRTs (funktionelle Magnet-Resonanz-Tomographie, so genannte „Gehirn-Scans“) durchgeführt werden, um die Wirksamkeit der Methode zu untersuchen und um Erkenntnisse für die weitere Ausarbeitung von effektiven Coaching-Verfahren für die Minimierung von Leistungsstress und für die Förderung von ressourcevollem Leistungsverhalten zu verwirklichen.
Wir wollen fortlaufend Forschungsprojekte zu unserem Vereinszweck ins Leben rufen, begleiten und auf der Homepage und im Vereins-Newletter über die Ergebnisse und deren praktischen Nutzen informieren. Wir freuen uns über alle Inspirationen zu weiteren möglichen Forschungsvorhaben zu unserem Vereins-Thema. Unser besonderes Augenmerk gilt Kurzzeit-Coaching-Methoden, welche punktgenau in zwei bis fünf Sitzungen bereits eine sinnvolle Hilfestellung zum Abbau von Leistungsstress leisten können und welche den Coachees auch Selbstcoaching-Möglichkeiten eröffnen.
Zu diesen Verfahren zählen u.a.:
* das Neurolinguistische Programmieren (NLP)
* systemische Ansätze
* Verfahren, welche die Neurobiologie von Stress berücksichtigen, wie etwas das wingwave-Coaching oder die Methode Magic Words
* energetische Ansätze wie EFT (Emotional Freedom Technique)
* Verfahren der Hypno-Therapie nach Milton Erickson
Die ersten Forschungsprojekte, die der Verein initiiert und unterstützt, werden an der Deutschen Sporthochschule Köln in der Abteilung für Kognitions- und Sportspielforschung unter der Leitung von Professor Daniel Memmert durchgeführt. Das derzeit größte Projekt, welches der Verein als Forschungsarbeit in Auftrag gegeben hat, entsteht im Rahmen einer Dissertation des Diplom-Psychologen Marco Rathschlag und trägt den Titel:
„Experimentelle Grundlagenforschung zur Validierung der wingwave-Methode“
Das Forschungsprojekt startete im März 2010 - voraussichtliches Forschungsende ist Ende 2011.
Diese und weitere Forschungen werden durch unseren Verein initiiert und gefördert. Sie sollen einen Beitrag dazu zu leisten, die Vorgänge bei effektiven Kurzzeit-Coaching-Verfahren besser zu verstehen und Konzepte für deren praktische Anwendung zu entwickeln.
Zwei weitere Forschungsprojekte im Rahmen von Diplom-Arbeiten werden unter der Leitung von Marco Rathschlag zu folgenden Themen durchgeführt:
* Der Einsatz von wingwave-Coaching zur Redukation von Mental-Stress nach Sportverletzungen.
* Der Wirksamkeit von wingwave-Coaching im Methodenvergleich beim „Sieben-Meter-Werfen“ im Handball. Ergebnisse von Forschungs-Projekten
Thema: Effektivität der wingwave-Methode beim Einsatz gegen Prüfungsängste
Fritsche (2005)
befasste sich als erstes mit diesem Themengebiet und untersuchte die Effektivität der wingwave-Methode beim Einsatz gegen Prüfungsängste. Fritsche konnte finden, dass Angst und Selbstzweifel durch die wingwave-Methode signifikant absinkt und dass Zuversicht signifikant zunimmt. Weiterhin konnte Fritsche zeigen, dass diese Ergebnisse keine Wechselwirkung mit dem Faktor „Coach“ ergaben, d.h. die Methode unabhängig von der Person des Anwenders wirkt und dass die Methode unabhängig von der angegebenen Ursache der Prüfungsangst wirkt.
Unter der wissenschaftlichen Leitung der Public-Health-Professorin Marie Luise Dierks wurde am Besser-Siegmund-Institut die Wirkung von verschiedenen Präsentationstrainings für die Auftrittssicherheit von Personen mit Redeangst untersucht. Es konnte festgestellt werden, dass zwei Stunden wingwave-Coaching auch fünf Monate nach der Durchführung zu einem signifikant gesteigerten Zuwachs von positiven Emotionen wie Entschlossenheit, freudige Erwartung und Spaß bei den Probanden führte.
Thema: Myostatiktest
Hinsichtlich des Myostatiktests liegt bereits eine umfangreiche Untersuchung von Heyartz (1996) vor. Die Wirksamkeit der „wachen REM-Phasen“ kann nach Sack, Lempa & Lamprecht (2001) in der Therapie mit posttraumatischen Belastungsstörungen inzwischen als empirisch gut belegt gelten.
Die neurobiologischen Vorgänge, die bei den geschilderten Prozessen im Gehirn ablaufen, sind bis heute allerdings weitestgehend unbekannt.

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